ARNDT BAUSE

Ein Leben für die Musik

Arndt Bause, einer der erfolgreichsten Komponisten der DDR, wurde am 30. November 1936 in Leipzig geboren. Die Wirren des 2. Weltkrieges überstand die Familie, wie so viele damals, mit einer gehörigen Portion Überlebensmut und -glück. Mühsam Erspartes wurde 1948 in ein Klavier investiert und Arndt erhielt Klavierunterricht. Nach drei Jahren been-dete er das Klavierspiel, denn es entsprach nicht seinen Interessen.


Der Boogie-Woogie war es, der den Spaß an der Musik bei dem damals 16-Jährigen erweckte, der in die Lehre im Betrieb des Vaters ging. Die Musik spielte dann eine immer größere Rolle im weiteren Leben des gelernten Glasapparatebläsers. Für den Lebensunterhalt einer kleinen Familie reichte es aber noch nicht.


Arndt Bause begann, Titel zu arrangieren. Es waren auch schon eigene Kompositionen dabei und in seinen Bands spielte er meistens Klavier, und wenn es nötig war auch Akkordeon und Posaune – ein musikalisches Multitalent eben. Aber er wollte mehr – nur auf seine musikalische Arbeit wollte er sich konzentrieren und diese auf ein solides Fundament stellen.


Ein fünfjähriges Fernstudium in Komposition und Tonsatz an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig beendete er mit dem Staatsexamen. Wir erinnern uns an Titel wie „Gold in deinen Augen“ gesungen von Frank Schöbel, „Siebenmal Morgenrot, siebenmal Abendrot“, interpretiert von Andreas Holm oder „Dreh dich nicht mehr um“ mit Peter Albert. Die Texte kamen meist von Dieter Schneider oder von Kurt Demmler und Wolfgang Brandenstein. Es folgte eine enge Zusammenarbeit mit Gisela Steineckert und Jürgen Walter. Arndt Bause schrieb zahlreiche Filmmusiken, auch für Trick- und Dokumentarfilme. Seit 1976 lebte er mit seiner Familie in Marzahn, genauer gesagt in Biesdorf, und war mit dem Bezirk eng verbunden. Über 1350 Titel hat er komponiert, viele haben mittlerweile Evergreen-Charakter. Seinen wohl größten Hit hatte er mit „Sing mei Sachse sing“, getextet und interpretiert vom Dresdner Kabarettisten Jürgen Hart.

 

Arndt Bause starb am 11. Februar 2003 Er wurde auf dem Sophienfriedhof in der Berg-straße in Berlin-Mitte beigesetzt.

 

Sein Schaffen wird alljährlich im Rahmen der Arndt-Bause-Gala gewürdigt, die natürlich im Arndt-Bause-Saal des Freizeitforums stattfindet. Denn so hätte es ihm, der mit seiner Musik so viele Menschen, egal ob jung oder alt, jahrzehntelang begeisterte und auch weiterhin begeistern wird, gefallen.

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PROGRAMMTIPP:

Dieter „Maschine“ Birr

Der Puhdys-Frontmann
erzählt und liest

 

Fr 6.10., 20.00 Uhr

Arndt-Bause-Saal

18,00 / Abendkasse 21,00 €

 

Es sind noch Restkarten
zu haben.

Info:

KASSE

(030) 5 42 70 91

SCHWIMMHALLE / SAUNA

SCHWIMMHALLE
GEÖFFNET

SAUNA
GEÖFFNET

FRAUENSPORTHALLE

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